Was war und was folgt

Hallihallo!

Nach unserem Reisebericht folgt nun ein kleines „Was war und was folgt“.

Nach unserer Reise sind wir gemeinsam mit den Nakaseke-Freiwilligen nach Gulu gefahren um dort zusammen Weihnachten zu genießen.

Hier bedeutet feiern gleich gut Essen. An Heiligabend haben wir so nach der Messe ein Festmahl zu uns genommen, bei dem uns die Schwestern von St. Mauritz besucht haben. An den beiden Weihnachtsfeiertagen wurden hier natürlich große Messen gefeiert und ansonsten war die Stimmung sehr entspannt. Wir haben uns zusammen mit Fr. Cyprian bei seiner Familie unter einen Mangobaum gesetzt, Karten gespielt und uns ausgeruht. Auch die Tage nach Weihnachten war auf dem Gelände nicht viel los und schon stand Silvester vor der Tür.

Durch den währenden Lockdown hier in Uganda lief der Abend bei uns jedoch auch ruhig ab. Den Tag über waren wir noch mit Father Cypi an heißen Quellen und haben eine Pfarrei besucht. Er hat uns von der lokalen Tradition erzählt, am Abend vor dem neuen Jahr ganz viel Krach zu machen, damit die „bad spirits“ einen nicht bis ins nächste Jahr verfolgen. So saßen wir kurz vor null Uhr alle im Wohnzimmer mit Flaschen und Dosen in der Hand und haben so laut wie möglich auf ihnen rumgetrommelt.

Corona ist auch hier in Uganda wieder ein Thema. Die Situation ist seit ein paar Wochen wieder angespannt. Die Zahlen sind hoch und auch wir haben von einigen Fällen in unserem Umkreis gehört. Nichtsdestotrotz ist am 10. Januar die Schulöffnung geplant, gefolgt von weiteren Lockerungen in den nächsten Wochen.

Das heißt hier laufen die Vorbereitungen für die mehr als 800 Schüler*innen, die ab nächster Woche wieder über den Compound wuseln werden. Wir hatten heute ein Meeting mit der Schulleiterin Mildred, in dem wir unsere Aufgaben und Verantwortungen im Schulalltag besprochen haben.

Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich alles einpendeln wird und vor welche  Herausforderungen wir gestellt werden, die wir bis jetzt noch nicht erfahren haben.

Das Projekt hier in Obiya Palaro hat auch für die Zukunft große Pläne. Zum einen soll bald ein Speisesaal entstehen, in dem die Kinder, die im Internatstrackt bleiben, ihre Mahlzeiten zu sich nehmen können. Da die multi-purpose-hall zu jeder Messe überfüllt ist, ist außerdem eine Kirche in Planung, in der bis zu 800 Menschen Platz finden werden. Das Gelände entwickelt sich also immer weiter. Außerdem soll dieses Jahr für die Bistumsfreiwilligen ein Volunteer-Haus entstehen. Zurzeit wohnen wir in den Räumlichkeiten, die sonst für Besucher bestimmt sind.

Die Caritas hat in Gulu ein Klimaschutzprojekt gestartet, bei der Biogasanlagen in Haushalten und Schulen eingerichtet werden. Darunter ist auch St. Mauritz. Das Projekt soll der Entwaldung von Flächen vorbeugen, da statt mit Holz zu kochen, Gasherde verwendet werden. So wurde vor einigen Wochen genau eine solche Anlage hinter die Küche des Pfarrhauses gebaut. Die Einweihung wird auch bald folgen.

So viel erstmal zu den Neuigkeiten aus Obiya Palaro.

Wir hoffen, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet!

Wenn ihr mehr zu dem Caritas-Projekt wissen wollt, findet ihr dies unter folgendem Link: https://www.caritas-kaernten.at/spenden-helfen/helfen-weltweit/projekte-der-caritas-kaernten/detail-auhi/news/88462-gemeinschaftliche-biogasanlagen-in-gulu-uganda/

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