Das Projekt

Obiya Palaro

Im Dorf Obiya Palaro im Norden Ugandas liegt die katholische Gemeinde St. Mauritz.

Es gibt hier einen Kindergarten, der in Uganda die Rolle einer Vorschule übernimmt, eine Schule und eine Krankenstation. Über die Einrichtungen selbst wissen wir noch nicht so viel. Sie sind mit deutscher Hilfe entstanden, unterstützt durch die Gemeinde St. Mauritz in Münster, bzw. konkret durch den Verein Uganda-Hilfe St. Mauritz e.V..

Über die Struktur usw. von Schule & Co. wird bestimmt im Blog bald etwas zu lesen sein.

Und wo genau werden wir anpacken? Ehrlich gesagt wissen wir es noch nicht.

Wir sind ja die ersten Freiwilligen in Obiya Palaro, daher gibt es im Gegensatz zu den meisten anderen Projektstellen des Bistums noch keine etablierte Nische für Freiwillige. Das heißt, wir werden mal schauen, wo wir helfen können und worauf wir Lust haben.

Die Schule interessiert uns beide. Dort können wir vielleicht Hausaufgaben zu korrigieren oder den Lehrer auf eine andere Weise unterstützen. Wichtig zu wissen ist, dass wir als Freiwillige keine Arbeitsstellen vor Ort ausfüllen, sondern unterstützend wirken. Möglicherweise können wir auch ein Nachmittagsangebot in Form von AG‘s schaffen.

Wir werden im Gemeindezentrum von St. Mauritz wohnen, in dem Haus, wo auch der verantwortliche Father Cyprian wohnt (zu ihm unten mehr). Wir haben jeder unser eigenes Zimmer und werden von den Schwestern bekocht (zum Essen wird bestimmt auch noch ein Post auftauchen). Wir wohnen also quasi direkt an unserem Arbeitsplatz.

St. Mauritz ist Teil des „archdiocese Gulu“  (=Bistum Gulu). Gulu ist die nächstgelegene Stadt, die mit ca. 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Ugandas ist. Dorthin sind es von Obiya Palaro aus etwa 3 km. In der Stadt soll es so gut wie alles geben, was man so braucht; ob das stimmt, wird sich zeigen und dann den Weg  in einen nachfolgenden Post finden.

Wie in den anderen Projekten auch gibt es für uns zwei Ansprechpartner vor Ort.

Hauptverantwortlicher und auch Ansprechpartner für unsere Entsender in Deutschland ist Father Cyprian. Er ist Priester in St. Mauritz und unser Boss. Er war auch schon in Deutschland, um seine Partnergemeinde St. Mauritz Münster zu besuchen. Bei seiner Abschiedsmesse war ich, Johann, Messdiener und kenne ihn daher flüchtig.

Eine weitere Ansprechpartnerin für uns ist Kevin, kein wie in Deutschland männlicher Kevin, sondern eine weibliche Sozialarbeiterin.

Wegen der Kooperation mit St. Mauritz ist manchmal auch deutscher Besuch in Obiya Palaro. In Nakaseke im Süden Ugandas sind außerdem zwei weitere Freiwillige vom Bistum Münster, Greta und Josephine, im Einsatz (Link zu deren Blog: http://fsj-uganda.blogspot.com/